Lass den Hippie raus!

„Haltestelle Woodstock“ 2016 in Waldburg. Für viele Romantiker, Neu- und Alt-Hippies steht fest: das Waldburger Hippiefestival war ein kulturelles Phänomen. Es war ein Festival der Superlative. Eröffnet wurde der Abend mit dem Ei(n)sprung der Burgnarren begleitet durch die Musik des Spielmannszugs. Uschi Büchele und Werner Halder starteten mit einem neckischen Wortgeplänkel den Fasentsball. Danach vermittelte „Karoline“ ihr exoterisches Dorfbild wieder, welches begierig aufgenommen und beklatscht wurde. Unser Guru Bernd führte uns durch ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das von einem Höhepunkt zum anderen dahinfegte. So waren die Burschen „Hippies im Altersheim“, ein Revival der Flower-Power Fischer Bueba und Dirndl in blumigen und bunten Tanzkostümen einige der Höhepunkte des Abends.

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Nachruf

Mit tiefer Trauer erfüllt uns der Tod unseres Trachtenkameraden

Manfred Hanke

Er verstarb an den Folgen einer langen, mit viel Geduld ertragenen Krankheit.

Manfred gehörte seit 1999 dem Trachtenverein Waldburg an und wurde im selben Jahr unser Chronist. Im Jahr 2004 übernahm er zusätzlich das Amt des Schriftführers. Er war ein Meister der Schreibfeder und erfreute uns mit seinen wortwitzigen und schöngeistigen Werken. Mit vollem Herzblut erfüllte er sein Amt als Schriftführer bis zum Schluss. Darüber hinaus bekleidete Manfred in den Jahren 2004 – 2010 das Amt des Schriftführers im Bodensee – Heimat- und Trachtenverband.

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Fliegende Fahnen auf dem Dorfplatz

Das war nicht der einzige Höhepunkt zum diesjährigen Heimatabend in Waldburg, aber doch eine besondere Attraktion, diese Fahnenschwinger aus Italien erleben zu können. Gemeinsam mit der Folkloregruppe „Manghin e Manghina“ aus Galliate imPiermont waren sie zu uns gekommen, um mit uns ein tolles Wochenende mit Heimatabend und Seniorennachmittag gestalten und erleben zu können. Nach unserem Besuch in Italien im Juli dieses Jahres konnten wir dort bei einem grossartigen Festival dabei sein, unser Allgäuer Brauchtum präsentieren und mit ihnen gemeinsam internationale Traditionen tanzen und spielen.

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Ewigi Liäbi

nimm mich i arm und drück mich fescht a dich und la mi nummä los
ich tanke mich grad a dier uf, will’s eifach so guet tued
ich ha di gärn, ich bruchä dich, ja ich bi süchtig nach diär
doch garantiä chan ich diär keini gä, dass es für immer so wird si
ewigi liäbi – das wünsch ich diär
ewigi liäbi – das wünsch ich miär
ewigi liäbi – numä für üs zwei
ewigi liäbi – fühl mich bi dier dehäi
säg nid für immer und säg nid niä, ich gibä alles für dich uf
di blick hed igschlagä i mis härz, hesch mich zum brännä bracht
troffä vo dem stromstoss, wo so guet tued, würdi alles mache,
alles gä, alles für dich tuä, ich la dich nümmä los
ewigi liäbi – das wünsch ich diär
ewigi liäbi – das wünsch ich miär
ewigi liäbi – numä für üs zwei
ewigi liäbi – fühl mich bi dier dehäi
ich weiss liäbi chunnt und gad,
wiene cherzä schmelzt si wäg
ja, wienes lied hört sie eifach uf
oder sie haut eifach ab
niemmer seid, es sigi liecht, es isch es einzigs gäh und näh
s’git kei verlüürer oder gwünner i dem würfelspiel
ewigi liäbi – das wünsch ich diär
ewigi liäbi – das wünsch ich miär
ewigi liäbi – numä für üs zwei
ewigi liäbi – fühl mich bi dier dehäi
ewigi liäbi (ewigi liäbi)
ewigi liäbi (ewigi liäbi)
ewigi liäbi (ewigi liäbi)
ewigi liäbi (ewigi liäbi)
ewigi liäbi (ewigi liäbi)
ewigi liäbi, ohhh
u ewigi liäbi

Dem Land Tirol die Treue

[Vers 1]
Ein Kranz von Bergen stolz und hoch erhoben,
umringt die Heimat, mein Tiroler Land.
Die Gipfel strahlen hell in ihrem Glanze,
und leuchten weit von steiler Felsenwand.

[Refrain]
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!

[Vers 2]
Ein harter Kampf hat dich entzweigeschlagen,
von dir gerissen wurde Südtirol.
Die Dolomiten grüßen uns von ferne,
in roter Glut zum letzten Lebewohl.

[Refrain]

[Vers 3]
Doch wir Schützen halten fest zu sammen
mit gleichem Takt und auch mit festen Schritt.
Wir werden immer für einander da sein
bis uns das Auge einmal bricht.

[Refrain]

[Vers 4]
Und sollten wir auch einst im Kampfe sterben,
für Glaube, Heimat und für’s Vaterland.
Tiroler Treue, sie wird nie verderben,
besonders nicht im deutschen Unterland.

[Refrain]

[Vers 5]
Du bist ein Teil von meinem Herz geworden,
ja wir beloben – wir beschützen Dich,
wir lassen uns von niemanden verjagen,
wer’s wagen wird, den schlagen wir zurück.

[Refrain]

[Vers 6]
Das Erbe uns’rer Väter wir beschützen,
wir steh’n zusammen furchtlos und getreu
und bei dem Herzen Jesu wir geloben,
wir bleiben uns’rer Heimat ewig treu.

[Refrain]   

Die Fischerin vom Bodensee

Die Fischerin vom Bodensee ist eine schöne Maid juchhe,
ist eine schöne Maid, juchhe, die Fischerin vom Bodensee.
Und fährt sie auf den See hinaus, dann legt sie ihre Netze aus,
schon ist ein junges Fischlein drin im Netz der schönen Fischerin.

Da kommt ein alter Hecht daher übers große Schwabenmeer,
übers große Schwabenmeer, da kommt ein alter Hecht daher.
Der möcht‘ auch noch ins Netz hinein, möcht bei der Maid gefangen sein,
doch zieht die Fischerin im Nu das Netz schon wieder zu.

Die Sonne sendet ihre Strahlen
bis auf den tiefen Teichesgrunde,
die Fische fangen an zu schwitzen,
du, liebe Sonne, treib es nicht zu bunt!

Und wenn vom Schilf die Nebel steigen,
die Nixen tanzen frohe Reigen,
die Frösche machen die Musik dazu,
die Wellen flüstern sich ganz heimlich zu:

Ein weißer Schwan ziehet den Kahn
mit der schönen Fischerin auf dem blauen See dahin.
Im Abendrot schimmert das Boot,
Lieder klingen von der Höh‘ am schönen Bodensee.   

Bella Italia – und die Welt zu Besuch in Galliate

Unser diesjähriger Ausflug führte uns in die Region Piemont, genauer nach Galliate in die Provinz Novara. Unsere Gastgeber, die Folkloregruppe Manghin e Maghina veranstaltet alle zwei Jahre ein internationales Folkloretreffen. Gäste aus Weit und Fern sind angereist, zu den Teilnehmern zählten die „Estampas Argentinas“ aus Argentinien, „Nga Uri Te Wai-o-Taiki“ aus Neuseeland, „Sounds of Africa“ aus Kenia, die Gruppe aus „Port Said“ von Ägypten, „Pro Loco Uta“ aus Sardinien und last but not least die Gastgebergruppe Manghin e Maghina.

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Glockenklänge und Jodelgesänge…

… klingen besonders harmonisch, fröhlich und festlich, wenn sich Allgäuer Brauchtum und Schweizer Tradition zu einem besonderen Anlass treffen. Dieser Anlass war am Wochenende mit dem 50. Jubiläum der „Original Waldburger Glockenspielgruppe“ des Trachtenvereins Anlass, ein Jubiläumsfest in Waldburg zu feiern. Die Gründung und Entwicklung  der Glockenspielgruppe vom einfachen Beginn mit einem Glockensatz und Akkordeonbegleitung bis zum orchesterähnlichen Klangkörper mit zwei Glockensätzen und fast 10 alpenländischen Musikinstrumenten konnten bei einer Bilderausstellung verfolgt werden.

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Nachruf

Tief betroffen und mit kaum fassbaren Eindruck mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Ehrenmitglied Herrmann Flamm sich einer schweren und unheilbaren Krankheit beugen und uns für immer verlassen musste. Noch lange werden das Herz und das Gefühl brauchen, um zu begreifen, was der Verstand akzeptieren muss, dass zu den nächsten Veranstaltungen und auch Proben des Trachtenvereins Herrmann nicht mehr unter uns weilen und seine Bereitschaft und Schaffenskraft einbringen kann. Aber in unseren Gedanken und unserem Fühlen werden wir noch immer seine Nähe spüren können.

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